Fotograf Teneriffa zeigt ein Beispiel für eine Fotografie im Stil David Hamiltons auf einer Wiese barfuss an der Costa Adeje

Chris Klein & David Hamilton Blur

In der Zeit, in der ich sozusagen »fotografisch groß geworden« bin, waren die Bilder des britischen Fotografen David Hamilton allgegenwärtig. Sein Stil repräsentierte für mich die Verbindung von Sommer und Romantik. Ich habe eine Weile damit verbracht, seine Stilmittel zu neuem Leben zu erwecken.

»Warum denn ausgerechnet der David Hamilton Blur?«

Fangen wir mit einem »Trotzdem!« an

Ich verwette guten Gewissens ein altes Päckchen Kekse, dass wir, Du lieber Leser und ich, der das jetzt hier tippt, uns in einem einig sind: die Motive, die sich David Hamilton aussuchte, waren unter jedem Niveau. Sorry… Mädchen, die nicht volljährig waren, nackt abzulichten, geht gar nicht. Punkt! Basta!

Damaliger Zeitgeist hin oder her – dafür gibt es keine Entschuldigung.

Gerne lasse ich es mir gefallen, wenn die Leute messerscharf schlussfolgern, »Ja, dann hast du den Hauptteil des Werkes Hamiltons ja gar nicht gesehen! Wie kannst du dann über seine Techniken schreiben?«

Richtig, habe ich nicht gesehen. Kann ich auch gut drauf verzichten! Bin ich sogar stolz drauf!

Es gibt aber genug reine Portraits oder Bilder, die ich nicht aus ethischen Gründen scharf ablehnen müsste, die Hamilton gemacht hat. Davon läßt sich super lernen.

Der – zugegeben einzige – Bildband, den ich von ihm habe, ist der über Venedig und zeigt als einziges »Mädchen« eine Dame, die ihre Rente wohl schon 20 Jahre lang genossen hatte, als sie in Hamiltons Sucher landete.

Also »trotzdem« weiß ich wie es geht und wie es auszusehen hat.

Und lass mich nun erklären, warum auf das »Trotzdem« ein »Weil« folgt, das irgendwie auch ein »Trotzdem« ist.

Machen wir mit einem »Weil« weiter

Warum also befasse ich mich mit der Technik David Hamiltons so genau, dass ich sogar darüber bloggen kann, dass Autoren von Hamilton-Büchern schon bei mir nachgefragt haben, ob ich über seine Technik schreiben würde?

Weil mir die Bildwirkung gefällt. Weil mir gefällt, was mit dem Licht, mit den Kontrasten , was im Zusammenhang mit bestimmten geeigneten Motiven und Sujets passiert.

Diese Art Weichzuzeichnen transportiert ein Gefühl von Sommerwind, Unbeschwertheit, alles friedlich, Picknick, wie ein Gemälde, sanft und zärtlich…
Naja, könnte man es in Worten beschreiben, bräuchte man ja keine Bilder, oder?

Schütten wir das Kind nicht mit dem Bade aus…

Klar, so sehr man auch ablehnen muss, was oder besser wen Hamilton vor die Kamera und damit in die Öffentlichkeit zerrte, die Techniken, die er nutzte, können nichts dafür.

Im Gegenteil: schon mal drüber nach gedacht, dass die nachfolgenden Generationen von Fotografen durch den Gebrauch der Techniken, die unter Hamiltons Namen berühmt wurden, dazu beitragen können, den schalen Beigeschmack zu beseitigen.

Oder würdest Du von nun an mit den Fingern essen wollen, weil so viele sehr böse Menschen mit Messer und Gabel essen und aßen?

Fotograf Chris Klein macht Bilder als Portrait auf einfache Weise in David Hamilton blur in einer Kirche in Speyer, Deutschland

Hamilton Blur als Abstraktion

Licht vom Fenster her- die heimatlichen Gefilde des Hamilton Blur »Typisch!« könnte man zu diesen Bildern sagen – typisch Hamilton Blur – ein Fenster als Lichtquelle, …
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Hamilton Blur an der Playa de Sotavento de Jandia Christian Klein Fotograf Hamilton Blur